Gather.town

Ein Videokonferenztool... und mehr?

Seit dem ersten Lockdown beschäftigen wir uns nun mit unterschiedlichen Videokonferenztools. Die Ansprüche an diese sind je nach Nutzergruppe sehr unterschiedlich. Mittlerweile gibt es eine große Fülle an Anbieter*innen, die unterschiedliche Ansprüche bedienen. Heute möchten wir ein neues Tool namens gather.town vorstellen.

Einstieg und Umgebung

So wie auch bei anderen Videokonferenzen kann man Personen über einen Link in einen Raum einladen. Nun passiert etwas Neues. Das Programm ersucht uns einen Namen einzugeben und einen Avatar zu gestalten. Ein Avatar ist ein virtueller Stellvertreter von einem realen Benutzer. Mit diesem Avatar kann man sich nun im Raum bewegen. Dafür kann man die Tasten (w,a,s,d) oder die Pfeiltasten auf der Tastatur benützen. Mit der Taste x kann man mit dem Raum interagieren. Zum Beispiel kann ich mich zu einem Poster oder Bücherregal bewegen und x drücken. Nun öffnet sich eine Aufgabenstellung zum Thema Mathematik.

Gibt es noch mehr?

Das Neue und aus unserer Sicht Geniale an gather.town ist, dass man sich eigene Räume und sogar Welten erschaffen kann. Diese Bereiche können sehr spezifisch auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer*innen angepasst werden. Wenn ich z.B. eine Lehrperson bin, dann kann ich mir ein Klassenzimmer, Pausenräume oder auch eine ganze Schule gestalten. Jeder Raum kann ganz eigene Zwecke erfüllen, denn jeder Raum kann mit beliebigen Inhalten gefüllt werden.

In unserem Beispiel haben wir ein Klassenzimmer gestaltet das für Gruppenarbeiten gedacht ist. Das schöne ist, dass man als Lehrperson problemlos von Tisch zu Tisch gehen und den einzelnen Gruppen ohne große Hürden helfen kann.

Videokonferenzen sind anstrengend

Deswegen gibt es bei uns auch einen Pausenraum, denn nach einer 50 Minuten Einheit reicht es den meisten. Unser Pausenraum bietet die Möglichkeit zum miteinander entspannen, tratschen, Hörbücher hören oder auch etwas spielen. So ein Raum lässt viel Freude aufkommen, nicht nur bei den Schüler*innen. Danach kann die nächste Einheit entspannter begonnen werden.

Ein Labyrinth?

Ja genau wir haben auch ein Labyrinth selbst erstellt. Das Labyrinth wurde bereits von einer Schulklasse besucht und war der Abschluss einer 60 Minuten Einheit in gather.town. Ziel war es aus dem Labyrinth wieder raus zu kommen. Inhaltlich gab es im Labyrinth Inputs zum Thema Datenschutz und Privatsphäre. Damit wollten wir zeigen, dass die Möglichkeiten in gather.town sehr divers sein können.

Ist dieses Tool gratis?

Jein! Bis zu 25 Personen können gratis in einem Raum sein. Sollten mehr als 25 Personen in einem Raum sein muss man dafür bezahlen. Genauere Informationen zu den Kosten kann man sich auf der Homepage ansehen. https://gather.town/

Was haltet ihr davon?

Was sind eure Gedanken zu gather.town? Für welche Bereiche im digitalen Raum könnte gather.town das Richtige sein? Hättet ihr Interesse damit zu arbeiten? Wir freuen uns über Kommentare oder gerne auch E-Mails an info@teamkiste.at

 

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